Philosophie

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Unser Umgang mit Menschen ist von der systemischen Sichtweise sowie dem humanistischen und konstruktivistischen Menschenbild geprägt, ohne jedoch dogmatisch zu sein.

Im systemischen Coaching wird die (vermeintliche) Lösung für ein Problem nicht vorgegeben oder vorgeschlagen (das wäre Beratung und ist dann sinnvoll, wenn es um objektives Wissen geht). Vielmehr gehen wir davon aus, dass der Klient die Ressourcen für seine Antworten in sich trägt. Verändert der Klient sein Verhalten, wird sich auch in seinem Umfeld (System) etwas ändern.

Humanistisch ist unser Umgang mit Teilnehmern und Klienten: Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt.


Konstruktivistisch bedeutet, dass wir davon ausgehen, dass prinzipiell jeder Mensch seine eigene Realität hat und ein Coach dies respektieren sollte. Durch geeignete Fragestellungen und Methoden erreichen wir Perspektiverweiterungen, durch die der Klient sein eigenes Ziel finden kann.

Wir gehen davon aus, dass sich der Klient in verschiedenen mehr oder weniger komplexen Systemen befindet, die grundsätzlich offen sind und sich gegenseitig beeinflussen können (analog der Ökologie). Man kann sich als Coach auf ein Teilsystem beschränken (z.B. das aktuelle berufliche Umfeld) oder wenn nötig, die Betrachtung auf andere Bereiche ausweiten (z.B. das Privatleben), um zusätzliche Ressourcen für die Lösungsfindung zu erschließen. Zusätzlich kann ein System auch auf verschiedenen Ebenen erschlossen werden (z.B. Veränderung im Laufe der Zeit).